WETTERVORHERSAGE

Birnen, Pflaumen und Kirschen

Birnen

Birnen gibt es nur als gezüchtete Sorten – Wildbirnen haben keine Bedeutung. Sie sind in den Ansprüchen den Äpfeln ähnlich, bevorzugen aber wärmere Lagen und sie wurzeln tiefer als Äpfel. Der Boden sollte keine Staunässe zeigen, also gut drainiert sein, wie der Fachmann sagt. Birnen eignen sich sehr gut für Spaliere. Einige Birnensorten zeigen „alternierenden“ Ertrag. Das heißt, die Ernteerträge sind von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich. Dies gilt vor allem für ältere Sorten. Man unterscheidet in Birnen für den Frischverzehr und so genannte Kochbirnen. Eine gute Birne für den Frischverzehr ist die bekannte Sorte ´Gute Luise`, die Ende September erntereif ist und die relativ kleine, saftige Früchte trägt. Sie kann direkt vom Baum verzehrt werden, eignet sich aber auch für einige Wochen Lagerung. Eine gute Lagerbirne ist z.B. ´Conference`, die außerdem den Vorteil hat, dass sie selbstfruchtbar ist. Die meisten Birnensorten blühen im April-Mai.

Befruchtung der Birnen

Wie bei Apfelbäumen ist es auch für den Ertrag der Birnbäume gut, verschiedene Sorten zusammen zu pflanzen. Gute Kombinationen sind z.B.:

 1  ‘Supertrévoux’  2
 2  ‘Conference’  1 2 3 4
 3   ‘Doyenné du Comice’     2 4
 4  ‘Gieser Wildeman’   2 4