WETTERVORHERSAGE

Fichten und Tannen

Fichte (Picea) und Tanne (Abies) ähneln sich zwar bei ungenauem Hinsehen sehr stark, aber es gibt doch deutliche Unterschiede. Die markantesten sind:

  • Die Äste der Fichten fühlen sich rau an, weil kleine Schuppen an den Stellen zurückbleiben, an denen sich alte Nadeln befanden. Die Zweige der Tannen hingegen sind viel glatter.
  • Entfernt man eine junge Nadel der Fichte, wird auch ein Stück der Rinde abgetrennt. Die Tannennadel dagegen lässt sich ohne „Fähnchen“ abzupfen
  • Die Tannenzapfen wachsen aufrecht und fallen in Schuppen vom Baum, während die Fichten hängende Zapfen tragen, die sie als Ganzes abwerfen.

Wenn also zur Weihnachtszeit jemand eine Fichte mit „Oh Tannenbaum“ besingt, können Sie in Zukunft Ihr botanisches Wissen zum Besten geben! Es gibt mehr als 50 Arten von Tannen (Abies). Die Weiß-Tanne (A. alba) ist ein weit verbreiteter Waldbaum in Mitteleuropa. Aber es gibt auch viele sehr attraktive Gartenformen. Schauen Sie sich im Fachhandel um und lassen Sie sich beraten, wenn Sie sich für Tannen interessieren.
Fichten (Picea) sind sehr attraktive Bäume und es gibt viele Sorten für den Garten in allen Formen und Farben.
Die folgende Liste gibt Ihnen schon einige Anregungen für den Besuch des Fachhandels:

Klein bleibende Sorten gibt es von der Europäischen Fichte (P. abies), z.B. ‘Procumbens’, ‘Nana’, ‘Nidiformis’, ‘Pumila’ und ‘Pygmaea’. Wie ein Zuckerhut sieht sie aus und so heißt sie auch, die Zuckerhut-Fichte (P. glauca ‘Conica’ ).
Für Kübel auf Balkon oder Terrasse eignen sich z.B. Picea abies ‘Little Gem’, Picea glauca ‘Echiniformis’ und ‘Alberta Globe’ sowie Picea mariana ‘Nana’.

Noch mehr Fichten

Hemlocktannen (Tsuga) bilden als nahe Verwandte der Fichte nur eine kleine Gruppe. Vor allem die Kanadische Hemlocktanne (Tsuga canadensis) umfasst viele ausgezeichnete Sorten, etwa ´Jeddeloh`, ´Fantana` und ´Greenwood Lake`